Fiakergulasch
29 Oct 2025
Fiakergulasch – Wiener Klassiker
Einkaufsliste (für 4 Personen)
Für das Gulasch:
- 800 g Rindsschulter oder Wadschinken (saftiges Gulaschfleisch)
- 3 große Zwiebeln
- 2 EL Paprikapulver edelsüß
- 1 TL Paprikapulver rosenscharf (optional, für Schärfe)
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen)
- 1 TL Majoran (getrocknet)
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Essig (z. B. Rotweinessig)
- 500 ml Rinderfond oder Wasser
- 2 EL Schweineschmalz oder Öl
- Salz, Pfeffer nach Geschmack
Für die Einlage und Beilage:
- 4 Frankfurter oder Debreziner Würstel
- 4 Spiegeleier
- 4 Essiggurkerl
- 4 kleine, festkochende Kartoffeln (für Salzkartoffeln)
- 1 TL Butter
- Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
1. Zwiebelbasis:
- Zwiebeln schälen und fein hacken.
- In einem großen Topf Schmalz erhitzen und die Zwiebeln langsam goldbraun anrösten – das dauert etwa 15–20 Minuten.
Tipp: Je dunkler die Zwiebeln, desto kräftiger wird das Gulasch.
2. Fleisch und Gewürze:
- Tomatenmark zugeben, kurz mitrösten.
- Paprikapulver einrühren, sofort mit Essig und etwas Wasser ablöschen (damit das Paprikapulver nicht bitter wird).
- Gulaschfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, zugeben und kräftig anbraten.
- Mit Rinderfond aufgießen, bis das Fleisch bedeckt ist.
- Kümmel, Majoran, gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer dazugeben.
3. Schmoren:
- Das Gulasch bei niedriger Hitze 1,5–2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch schön weich ist.
Ab und zu umrühren und bei Bedarf etwas Wasser oder Fond nachgießen.
4. Beilagen & Garnitur:
- Kartoffeln in Salzwasser kochen, abgießen, in Butter schwenken und mit gehackter Petersilie bestreuen.
- Würstel in heißem Wasser erhitzen (nicht kochen!).
- Spiegeleier braten.
Anrichten
- Gulasch auf Tellern anrichten.
- Je ein Würstel, ein Spiegelei und ein Essiggurkerl darauflegen.
- Mit den Petersilienkartoffeln servieren.
- Optional etwas frisches Gebäck oder Semmel dazu reichen.
Tipp vom Wiener Fiaker
Ein echter Wiener genießt das Fiakergulasch mit einem kühlen Bier oder einem „G’spritzten“.
Am nächsten Tag aufgewärmt schmeckt’s sogar noch besser – das ist das Geheimnis jedes guten Gulaschs!


